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Australian Shepherd Züchter

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Aussie Standard und Wesen

Wir über uns
   


Allgemeines:

Der Australian Shepherd ist ein gut ausgewogener Hund,
von durchschnittlicher Größe und Knochenbau. Er ist intelligent, aufmerksam und lebhaft, kräftig und ausdauernd, kombiniert mit außergewöhnlicher Beweglichkeit.
Etwas länger als hoch, bei dichter Unterwolle.
Durch seine Vielfältigkeit in Zeichnung und Färbung ist jeder Hund ein unverwechselbares und einzigartiges Exemplar.
Sein Gang ist ausbalanciert, weich und gleichmäßig, zeugt von großer Behendigkeit und Leistungsfähigkeit.
Der Australian Shepherd ist vielseitig einsetzbar.
Er bewährt sich als Hüte- und Viehtreiberhund, als Such- und Rettungshund, Blinden- und Gehörlosenhund, Drogen- und Fährtenhund, Zirkusdarsteller, Schlittenhund sowie bei Frisbee, Agility, Flyball, Obedience, Breitensport und vielen anderen Hundesportaktivitäten.
Ausschließlich anerkannte Farben sind:
blue merle, red merle, black und red. Alle Farben dürfen weiße und/oder kupferfarbene Abzeichen haben.
Die Rute ist entweder lang oder natürlich kurz.
Rüden und Hündinnen heben sich deutlich voneinander ab.

Charakter:
Der Australian Shepherd hat einen ausgeprägten Hüte und Beschützerinstinkt. Er ist ein treuer Begleiter, vielseitig, leicht zu trainieren.
Er ist vorsichtig im Umgang mit Fremden, zeigt jedoch keine Scheu.
Er ist in erster Linie ein Arbeitshund der lautlos und schnell agiert.
Die Intelligenz ist in seinem Blick zu sehen, dieser soll wach und scharf, von fragender Neugierde und durchdringend bei der Arbeit sein.
Trotz seiner aggressiven und dominanten Arbeitsweise ist Bösartigkeit gegenüber Menschen und Tieren unerwünscht.


Kopf:
Er soll wohlgeformt, kräftig und in Proportion zum Körper sein. Der Oberkopf soll flach bis leicht gerundet, seine Länge und Breite der Länge seiner Schnauze entsprechen.
Sie soll sich von der Wurzel an leicht verjüngen und in einer gerundeten Nasenspitze enden.
Der Stop ist nicht sehr stark ausgeprägt aber deutlich erkennbar.

Ohren:
Seitlich hoch am Kopf angesetzt, dreieckig und leicht gerundet an der Spitze. Die Spitze des Ohres muss an die innere Ecke des Auges reichen.
Bei voller Aufmerksamkeit sollen die Ohren vorwärts fallen und sich etwa ¼ bis ½ ihrer Größe über die Schädelbasis aufrichten.
Stehohren und Hängeohren sind schwere Fehler.

Augen:
Klar und frei von Trübungen, mandelförmig und ein wenig schräg angesetzt, weder vorstehend noch zu tief liegend, die Pupille dunkel, klar umrissen und deutlich nach vorn ausgerichtet, die Iris deutlich und rund.
Die Farben sind: blau, braun, bernsteinfarben und grün, jede Variation oder Kombination einschließlich Flecken und Marmorierung.

Gebiss:
Komplettes Scherengebiss mit gesunden, weißen Zähnen.

Fehler:
Unterbiss, Überbiss, Zangengebiss.

Größe:
Der Rüde kann zwischen 50,8 cm und 58,5 cm und die Hündin zwischen 45,7 cm und 53,4 cm, gemessen am Widerrist, hoch sein.
Die Qualität sollte jedoch niemals an der Größe sondern am gesamten Erscheinungsbild des Hundes bewertet werden.

Gebäude:
Der Nacken ist fest und von gleichmäßiger Form.
Er ist von mittlerer Länge und leicht gewölbt.
Der Körper ist fest und muskulös. Die Rückenlinie erscheint waagerecht bei einer natürlichen Haltung.
Die Brust ist tief und fest mit wohlgeformtem Rippenbogen.
Die Lende ist von oben gesehen stark und gut ausgeprägt.
Die Unterlinie steigt mäßig von vorne nach hinten an.
Die Kruppe ist mäßig abfallend.
Der Idealwinkel liegt bei 30 Grad von der Horizontalen.
Die Rute ist lang oder natürlich kurz.
Die Schulterblätter sind lang und flach und im geraden Stand etwa zwei Finger breit, im Bereich des Widerrist, voneinander entfernt.
Die Stellung des Oberarmknochens sollte idealerweise neunzig Grad zum Schulterblatt betragen.
Der Unterarm soll möglichst gerade und senkrecht unter dem Schwerpunkt der Schulter stehen.
Die Muskulatur der Schultergliedmasse soll kräftig, die Sehen der Fesseln deutlich und klar ertastbar sein.
Die Fesseln sind kurz, dick und stark, aber dennoch flexibel und zeigen von der Seite betrachtet einen leichten Winkel.
Die Winkelung der Oberschenkelknochen sollte idealerweise neunzig Grad betragen.
Die Kniegelenke sind klar umrissen, die Sprunggelenke mäßig gebogen.
Die Mittelfußknochen sind, von der Rückseite gesehen, kurz, senkrecht zum Boden und parallel zueinander.
Die Pfoten sind oval geformt, fest, mit dicht verbundenen, gut gewölbten Zehen.
Die Ballen sind dick und elastisch. Die Krallen sind kurz und kräftig.

Fell:
Von mittlerer Beschaffenheit, glatt bis leicht gewellt, wetterbeständig von mittlerer Länge mit Unterwolle.
Die Qualität der Unterwolle variiert mit dem Klima. Am Kopf, an der Außenseite der Ohren, der Vorderseite der vorderen Läufe und unterhalb der Sprunggelenke ist das Haar glatt und kurz.
Die Rückseite der vorderen Läufe sind mäßig befedert, die Hosen sind mittelvoll.
Mähne und Kragen sind maßvoll, bei Rüden ausgeprägter als bei Hündinnen.

Fehler:
Untypische Behaarung.

Farbe:
Alle Farben sind kräftig, rein und satt.
Die anerkannten Farben sind Blue Merle, Red Merle, einfarbig Black oder Red, alle mit oder ohne weiß und/oder kupferfarbener Abzeichen. Weiße Abzeichen dürfen nur im Maulbereich, Stirn, Hals, Brustkorb, Unterbauch, Pfoten und Beinen auftreten.
Der Bereich um Augen und Ohren sollte nicht von weiß dominiert werden.
Der Haaransatz eines weißen Kragens darf nicht hinter dem Widerrist liegen. Die Nasenspiegel, Lippen und Augenlider sind bei Blue Merle und Blacks schwarz und bei Red Merle und Reds lederfarben.
Die volle Pigmentierung kann bei manchen Hunden bis zu drei Jahren brauchen, wobei immer noch rosa Flecken übrig bleiben können.

Fehler:
Andere als die anerkannten Farben, weiße Flecken am Körper sowie unpigmentierte Nasen.

Gang:
Weich, frei und leicht.
Behendigkeit der Bewegungen mit raumgreifenden Schritten.
Vorder- und Hinterhand bewegen sich gerade und parallel zur Mittellinie des Körpers.
Bei steigender Geschwindigkeit nähern sich die Vorder- und Hinterpfoten der Schwerpubktlinie des Hundes, während die Rückenlinie des Hundes fest und waagerecht bleibt.

Fehler die zum Ausschluss aus der Zucht führen:
Kryptorchismus/Monorchismus
PRA / HD


Das Wesen des Australian Shepherds:

Der Australian Shepherd ist intelligent und eifrig, dabei ausdauernd mit ausgeprägten Hüte- und Beschützerinstinkten.

Er ist ein treuer Begleiter, vielseitig, leicht zu begeistern und zu erziehen.
Er ist aufmerksam und lebhaft, kräftig und außergewöhnlich Beweglich, jedoch niemals lästig oder aufdringlich.

Der Aussie zeigt in der Regel Zurückhaltung im Umgang mit Fremden, ist dabei aber nicht scheu, sondern durchaus verteidigungsbereit.

Er ist in der Regel ein Menschenbezogener, ausgeglichener und ruhiger Begleiter in allen Lebenslagen.
Er ist freundlich, sensibel, stolz und selbstbewusst.

Der Aussie hat keinen Jagdtrieb, rennt aber gerne mal einem Kaninchen oder ähnlichem hinterher.

Generell entwickelt sich das Wesen des einzelnen durch das Umfeld in dem er lebt, d.h. jeder Australian Shepherd zeigt andere herausragende Wesensmerkmale.
Bei mehreren Hunden in einem Haushalt zeigt jeder seine eigenen Merkmale.

Annelie Tholen

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